Thema: Merkblatt Kontrollen Corona Landeshauptstadt Hannover Stand 20.4.2020 —
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unternehmerinnen und Unternehmen,
 
im alltäglichen Wirrwarr und der Fülle von Informationen zum Corona Virus ist es nicht leicht alles zu überblicken. Gerne sende ich Ihnen daher die
 
Informationen zur Umsetzung der Niedersächsischen Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Epidemie vom 17.04.2020 Stand 20.4.2020
 
zu.
 
Demnach bleiben alle Einrichtungen geöffnet, die für das tägliche Leben benötigt werden und die eine lückenlose Versorgung sicherstellen. (siehe auch: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html)
Das sind:
 
  • der gesamte Lebensmittelhandel, d.h. Supermärkte, Discounter, Bäckereien, sowie Getränkemärkte
  • Lokale, Gaststätten, Restaurants, inkl. Fast-Food-Restaurants, Betriebskantinen und Mensen nur als Außer-Haus-Verkauf,
  • nichtöffentliche Betriebskantinen zur ausschließlichen Versorgung der Beschäftigten
  • alle Verkaufsstände auf Wochenmärkten
  • landwirtschaftlicher Direktverkauf, Hofläden
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Großhandel
  • Bau- und Gartenmärkte für Privat- und Gewerbekunden
  • Blumenläden
  • Apotheken, Drogerien und Sanitätshäuser
  • Banken, Sparkassen und Geldautomaten
  • Pfandleiher ohne Verkauf
  • Poststellen inkl. Brief- und Versandhandel
  • Optiker und Hörgeräte-Akustiker
  • Tierbedarfshandel
  • Tankstellen
  • Zeitungsverkaufsstellen
  • Kfz- und Fahrradwerkstätten
  • Kfz- und Fahrradhandel
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Verkaufsstellen von Fahrkarten für den ÖPNV
  • Handyläden und Telefonshops
  • Buchhandlungen
  • alle Verkaufsstellen und Geschäfte mit nicht mehr als 800 m2 tatsächlich genutzter Verkaufsfläche, inkl. Verkaufsstellen in Einkaufscentern
 
Alle diese Betriebe dürfen nur noch öffnen, wenn sie folgenden Verpflichtungen nachkommen (§ 8 der Nds. VO vom 17.4.2020):  
  • Mindestabstand 1,5 m zwischen den Kund*innen sicherstellen
  • in geschlossenen Räumen durchschnittlich maximal eine Person auf 10m2 Verkaufsfläche
  • Vorkehrungen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung der Hygieneanforderungen treffen
  • Zusätzlich müssen die Betreiber*innen der Einkaufszentren Vorkehrungen tref-fen, damit die maximal eine Person auf 10m2 Verkaufsfläche eingehalten werden können (Maximalzahl Kundeneinlass). Sie haben auch auf Verkehrsflächen Vor-kehrungen zu treffen, dass es nicht zu Ansammlungen kommt, bei denen der 1,5m-Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Auch in Einkaufszentren dürfen keine Getränke und Speisen zum Verzehr vor Ort angeboten werden.
  • Das Bestellen von Waren und deren Abholung vor Ort ist weiterhin unter genannten Voraussetzungen zulässig.
Die Nutzung von Autowaschanlagen für die Reinigung gewerblich oder dienstlich eingesetzter Nutzfahrzeuge sowie für die vollautomatische Reinigung privat genutzter Fahrzeuge ohne Durchführung vor- und nachgelagerter Reinigungsschritte durch die Kundinnen und Kunden ist erlaubt.
Der Verzehr von Speisen und Getränken aus ehemaligen Gaststätten/Imbissen/Eisdielen ist innerhalb eines Umkreises von 50m um diese Betriebe untersagt. Die Notwendigkeit der Vorbestellung im Rahmen des Außerhausverkaufs bei diesen Betrieben ist entfallen. Ein Tresenverkauf (innerhalb des Gebäudes) ist ebenfalls unter Beachtung der o.g. Abstandsreglungen gestattet.
Aus einem Eisverkaufsfahrzeug heraus kann Eis unter Beachtung der Abstandsregelungen verkauft werden. Auch die Abgabe von Eis in Waffeln u. ä. ist zulässig, wenn auf das Verbot des Verzehrs innerhalb von 50 m hingewiesen wird. Bei mobilen Verkaufsstätten sind die oben genannten Abstands- und Verzehrregelungen zu beachten.
Die Inanspruchnahme ambulanter oder stationärer medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch bei Angehörigen medizinischer Fachberufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z.B. Physio- oder Psychotherapie).
Alle nicht dringend notwendigen Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, (z.B. Frisöre, Nagel-, Kosmetik- und Tattoostudios, Massagesalons, Escort) sind untersagt.
Verstöße gegen Anordnungen stellen eine Ordnungswidrigkeit nach § 73 Absatz 1a Nr. 6 des Infektionsschutzgesetzes dar.
 
Ich hoffe ich konnte Ihnen damit einen besseren Überblick ermöglichen.
 
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung.

Alles Gute, bleiben Sie behütet und gesund!

Ihr

Torsten Jung
Wirtschaftsförderer
Tel.: 0511 4600-406