Am vergangenen Wochenende hatte Bürgermeisterin Stephanie Harms ihren polnischen Amtskollegen Marian Szkudlarek und seine Delegation aus Swarzedz, im Rahmen des Städtepartnerschaftlichen Treffens, zu Gast.

Beide sind sich einig, dass die seit 26 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit gegenseitigen Besuchen wieder mehr Schwung bekommen soll. Dazu bietet sich ein Austausch auf Vereinsebene ebenso an wie ein Schüleraustausch. Dabei sind die polnischen Freunde auch offen für Projekte auf sportlichem, künstlerischem und sozialem Gebiet. Torsten Jung, der als Wirtschaftsförderer auch für die Städtepartnerschaften zuständig ist, ist sich sicher, dass auch auf dem wirtschaftlichen Bereich die Partnerschaft ausgedehnt werden könnte.

Torsten Jung: “Es wäre durchaus möglich, dass ein Austausch im Bereich der jeweiligen Ausbildungsbetriebe stattfindet. Partnerschaften zwischen Unternehmen aus Ronnenberg und Swarzedz wären denkbar. Aber auch eine Art Wirtschaftsdelegation, mit dem Ziel neue Absatzmärkte zu generieren, wäre durchaus vorstellbar” so Jung weiter.

Einen guten Anlass für einen der nächsten Besuche bietet die 380-Jahr-Feier anlässlich der Verleihung der Stadtrechte der Stadt Swarzedz im kommenden Jahr.
Bürgermeisterin Stephanie Harms freut sich über die durchweg guten Impulse die unsere Partnerschaft durch das Wochenende erfahren hat.
Sprachlich wurden die Delegationen durch den persönlichen Referenten des polnischen Bürgermeisters unterstützt. Dieser übersetzte vor allem die offiziellen Reden. Im persönlichen Gespräch verstand man sich auch ohne Dolmetscher ganz gut.

Am ersten Tag wurde die polnische Delegation zur Besichtigung in die Heimstube in Linderte geführt, wo diese nicht nur eine Führung von Herbert Voges bekamen, sondern von Frau Voges auch mit leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Kaffee verwöhnt wurden. Am Abend folgte dann, beim Abendessen im Hotel Restaurant Öhlers, der erste offizielle Abend in Form eines informellen Austausches zwischen Rat und Verwaltung beider Städte, an dem auch die Vertreter beider Städtepartnerschaftsvereine teilnahmen.
Am nächsten Tag stand dann ein Besuch des Zoos Hannovers auf dem Programm. Nicht nur das Wetter spielte mit, sondern auch der schöne Zoo der Region Hannover in seiner Einzigartigkeit sorgte für wahre Begeisterung der polnischen Gäste.

Sonntag ging es dann auf den, von den Ronnenbergern liebevoll genannten „Kilimanjaro“ in Empelde, wo sich die Delegationen für zwei Stunden den Darbietungen, im Rahmen des Hörfestes der Hörregion Hannover, widmen konnten, bevor es zum Platzkonzert der Freiwilligen Feuerwehr Ronnenberg ging.
Am frühen Nachmittag ist dann die polnische Delegation abgereist.

Bürgermeisterin Stephanie Harms: „Es war wieder ein sehr konstruktiver, fachlicher Austausch, der mir einmal mehr zeigt wie wichtig es ist auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen, um einen Blick auf die Abläufe in anderen Verwaltungsstrukturen zu bekommen.“